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28.02.2021, 13:55 Uhr
1700 Jahre jüdisches Leben in Deutschland
ARD alpha
23. Februar | ARD alpha | 22:15 - 23:15 Uhr | Reportage

Inhalt

Aus dem Jahr 321 stammt der erste historische Nachweis jüdischen Lebens nördlich der Alpen: Der römische Kaiser Konstantin erlässt ein Gesetz, das den Provinzstädten die Berufung von Juden in den Stadtrat gestattet - so auch in Köln. Der Festakt, der in der Kölner Synagoge stattfindet, ist der bundesweite Auftakt zu einem besonderen Jahr: Unter dem Titel "1700 Jahre jüdisches Leben in Deutschland" finden im ganzen Land zahlreiche Veranstaltungen statt. Die Schirmherrschaft hat Bundespräsident Dr. Frank Walter Steinmeier übernommen, der auch zur Eröffnung sprechen wird. Junge Jüdinnen und Juden erzählen von ihren Perspektiven auf jüdisches Leben in Deutschland, von ihrem Blick auf die Vergangenheit und den Erwartungen an die Zukunft. Persönlichkeiten des öffentlichen Lebens betonen die Bedeutung einer gemeinsamen Zukunft - gerade in Zeiten wachsender Anfeindungen. Zum Festakt reden auch der Vizepräsident des Zentralrats der Juden und Vorstandsmitglied der Synagogen-Gemeinde Köln Abraham Lehrer, der Präsident des Zentralrates der Juden in Deutschland, Dr. Josef Schuster, und NRW-Ministerpräsident Armin Laschet, Die Kölner Oberbürgermeisterin Henriette Reker wird das historische jüdische Viertel zeigen, das zurzeit in der Kölner archäologischen Zone ausgegraben wird, dort entsteht das neue jüdische Museum in Köln. Bedingt durch die Corona-Pandemie wird auf eine große Publikumsveranstaltung verzichtet. Eine Veranstaltung des Vereins 321-2021: 1700 Jahre jüdisches Leben in Deutschland e.V. #2021JLID


Original-Titel: Festakt 1700 Jahre Jüdisches Leben in Deutschland
Laufzeit: 60 Minuten
Genre:Reportage, D 2020
Gäste:Gäste: Dr. Frank Walter Steinmeier, Abraham Lehrer, Dr. Josef Schuster, Armin Laschet, Henriette Reker, Frank-Walter Steinmeier